Qualität sichtbar machen
Das DGNE Qualitätssiegel zeichnet Mitglieder aus, die sich in besonderem Maße zu fachlichem Austausch, Supervision, Fortbildung und verbindlichen Qualitätsstandards verpflichten.
Damit schafft das Qualitätssiegel Orientierung für Familien, Klientinnen und Klienten, Ärztinnen und Ärzte sowie öffentliche Einrichtungen und macht fachliches Engagement nach außen sichtbar.
Wofür steht der Qualitätskreis?
Transparenz
Die therapeutische Arbeit soll für Eltern, Ärztinnen und Ärzte, öffentliche Einrichtungen und weitere Beteiligte nachvollziehbar sein.
Fachlicher Austausch
Erfahrungen aus der täglichen Arbeit und neue Erkenntnisse werden regelmäßig miteinander geteilt.
Verbindliche Standards
Für alle Mitglieder des Qualitätskreises gelten gemeinsame Voraussetzungen und Qualitätsanforderungen.
Weiterentwicklung
Neue fachliche Erkenntnisse sollen fortlaufend in die praktische Arbeit einbezogen werden.
Öffentliche Wahrnehmung
Die Methode und ihre Qualitätsstandards sollen in der Öffentlichkeit bekannter und nachvollziehbarer werden.

Das DGNE Qualitätssiegel
Das Qualitätssiegel können Mitglieder des DGNE Qualitätskreises erwerben, die sich in besonderem Maße durch fachlichen Austausch, Supervision und Fortbildung engagieren und die festgelegten Qualitätsstandards einhalten.
Mitglieder mit Qualitätssiegel werden in der Therapeut*innensuche gesondert gekennzeichnet.
Geprüfte Qualität
Die Einhaltung der Anforderungen wird regelmäßig überprüft. Alle zwei Jahre erfolgt eine Rezertifizierung.
Voraussetzungen für die Aufnahme
Für die Aufnahme in den Qualitätskreis gelten fachliche und berufliche Mindestanforderungen.
- Erfolgreicher Abschluss der Weiterbildung zum Neurophysiologischen Entwicklungsförderer NEL Training® mit Zertifikat
- Psychosozialer Grundberuf mit mindestens zweijähriger Berufserfahrung
- Mindestens zweijährige Erfahrung mit der Neurophysiologischen Entwicklungsförderung
- Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für neurophysiologische Entwicklung e. V.
Qualität entsteht durch kontinuierliche Arbeit
Mit dem Erwerb des Siegels ist die Qualitätssicherung nicht abgeschlossen. Die Mitglieder des Qualitätskreises verpflichten sich zur regelmäßigen fachlichen Weiterentwicklung.
Supervision
Regelmäßige fachliche Reflexion der therapeutischen Arbeit.
Regionalgruppen
Austausch und Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen.
Arbeitsgruppen
Gemeinsame fachliche Weiterentwicklung innerhalb der DGNE.
Fortbildung und Kongresse
Regelmäßige fachliche Fortbildung und Auseinandersetzung mit neuen Erkenntnissen.
Zusätzlich: Die Mitglieder des Qualitätssiegels treffen sich im zweijährigen Turnus zu gemeinsamen Arbeitstreffen.
Prüfung und Rezertifizierung
Ein von den Mitgliedern der Deutschen Gesellschaft für neurophysiologische Entwicklung e. V. gewähltes Kuratorium überprüft sowohl die Aufnahmekriterien als auch die Anforderungen an die laufende Qualitätssicherung.
Das Qualitätssiegel steht damit für verbindliche Mindeststandards und eine regelmäßige Überprüfung der fachlichen Qualität.
Rezertifizierung alle zwei Jahre
Die Voraussetzungen für das Qualitätssiegel werden im Abstand von zwei Jahren erneut geprüft.
Interesse am DGNE Qualitätssiegel?
Sie möchten sich über eine Neuaufnahme in den Qualitätskreis oder eine Rezertifizierung informieren?
